Biome
Ein einziger Hektar Amazonasregenwald kann 100 bis 300 Baumarten beherbergen. In der arktischen Tundra dauert die Vegetationszeit dagegen nur 10 bis 12 Wochen. Erfahre, wie Temperatur und Niederschlag das Land in acht große Biome gliedern, finde sie auf dem Globus und tauche dann ab: von den oberen 200 m des sonnenbeschienenen Meeres bis zu den hadalen Tiefseegräben.
Über diesen Kurs
Ein einziger Hektar Amazonas-Regenwald, etwa zweieinhalb Acre, enthält im Durchschnitt 100 bis 300 Baumarten, während die arktische Tundra eine Wachstumsperiode von nur 10 bis 12 Wochen hat. Der Kurs fragt, was das Land in Biome einteilt. Die Temperatur entscheidet, wie lange Pflanzen jedes Jahr wachsen können und ob Wasser flüssig oder als Eis gebunden ist, und der Niederschlag entscheidet, ob genug Wasser für Bäume, nur für Gräser oder kaum für irgendetwas da ist. Ein tropischer Feuchtwald erhält 125 cm bis 660 cm Regen im Jahr.
Die sechs Einheiten sind: was ein Biom ist, tropische Regenwälder und Savannen, Wüsten und Chaparral, gemäßigte Grasländer und Wälder, borealer Nadelwald und Tundra sowie Meeres- und Süßwasserbiome. Ein großer Teil der Vielfalt des Regenwalds entsteht durch seine Schichten, vom spärlich bewachsenen Waldboden und dem Unterwuchs bis zu einem geschlossenen oberen Kronendach, über das einzelne herausragende Bäume hinauswachsen. In einer subtropischen Wüste kann die Bodenoberfläche tagsüber über 60 °C erreichen und nachts auf nahe 0 °C fallen, deshalb sind viele Pflanzen einjährig, und ihre Samen ruhen, bis es regnet. Feuer, meist durch Blitze ausgelöst, gehört zu Grasländern, und eine Prärie wiederherzustellen heißt oft, absichtlich kontrollierte Brände zu legen.
Die letzte Einheit geht unter Wasser. Sonnenlicht dringt selten weiter als 200 m ins Meer, doch der Meeresboden liegt im Durchschnitt etwa 4267 m tief. Das Leben im Dunkeln hängt von Nahrung von oben ab, wenn totes Plankton absinkt, und rund um hydrothermale Quellen bilden chemosynthetische Bakterien die Grundlage eines eigenen Nahrungsnetzes.
Bevor du anfängst
Biome werden vor allem von Temperatur und Niederschlag bestimmt, deshalb ist Jahreszeiten und Klimazonen der beste Begleitkurs. Auch Nahrungsnetze hilft, denn jedes Biom wird über die Pflanzen und Tiere beschrieben, die dort leben.
Wenn du fertig bist
Danach kannst du die zwei Faktoren nennen, die ein Landbiom bestimmen, und erklären, warum dasselbe Biom auf mehreren Kontinenten vorkommt. Du vergleichst Regenwald, Savanne, Wüste, Hartlaubvegetation, Grasland, Wald der gemäßigten Zone, Nadelwald der Taiga und Tundra, sagst, warum Graslandböden so fruchtbar sind und warum Nadelbäume ihre Nadeln behalten, und beschreibst, wie das Licht im Ozean unterhalb von 200 m verblasst.
- 1Was ist ein Biom?Das kalifornische Hartlaubgebüsch und das Buschland am Mittelmeer liegen Tausende Kilometer auseinander. Trotzdem sind beide Strauchlandschaften, in denen der Regen vor allem im Winter fällt.
- 2Tropische Regenwälder und SavannenEin einziger Hektar Amazonasregenwald, etwa zweieinhalb Acre, beherbergt im Mittel 100 bis 300 Baumarten.
- 3Wüsten und HartlaubgebüschIn einer subtropischen Wüste kann die Bodenoberfläche tagsüber Temperaturen von über 60 °C erreichen und nachts auf nahezu 0 °C abkühlen.
- 4Grasländer und Wälder gemäßigter BreitenIn Wäldern gemäßigter Breiten können Temperaturen von −30 °C im Winter bis 30 °C im Sommer schwanken. Ihre Bäume werfen vor der Kälte alle Blätter ab.
- 5Borealer Nadelwald und TundraIn der arktischen Tundra beträgt die mittlere Wintertemperatur −34 °C. Pflanzen haben jährlich nur etwa 10 bis 12 Wochen zum Wachsen.
- 6Meeres- und SüßwasserbiomeSonnenlicht dringt selten tiefer als 200 m ins Meer. Der Meeresboden liegt aber im Mittel etwa 4267 m tief.
Quellen zu diesem Kurs (19)
- OpenStax Biology 2e (, per the page notice on 2026-10-17) 44.3 Terrestrial Biomes: eight major biomes set by temperature and precipitation
- tropical wet forest 20 to 34 °C, 125 to 660 cm, 11 to 12 h of sun, 100 to 300 tree species per hectare (2.5 acres)
- savannas in Africa, South America and northern Australia, 24 to 29 °C
- subtropical deserts 15° to 30°, under 30 cm, soil surface above 60 °C, nights near 0 °C, as low as 2 cm
- cold deserts 25 to below −30 °C
- chaparral 65 to 75 cm, winter rain
- temperate grasslands 25 to 75 cm
- temperate forests −30 to 30 °C, 75 to 150 cm
- boreal forest 40 to 100 cm
- arctic tundra winter average −34 °C, summer 3 to 12 °C, growing season 10 to 12 weeks, permafrost (openstax.org/books/biology-2e/pages/44-3-terrestrial-biomes)
- 44.4 Aquatic Biomes: photic zone about 200 m, Challenger Deep about 11,000 m, average ocean depth 4,267 m, abyssal zone 4,000 m or more, coral reefs within 30° of the equator and more than 4,000 fish species, estuaries, lakes, rivers, wetlands, bogs (.../pages/44-4-aquatic-biomes)
- 46.1: ocean over 70% of the surface, freshwater 1.8%, phytoplankton 40% of photosynthesis (.../pages/46-1-ecology-of-ecosystems)
- National Geographic Education, Biomes collection: six, eight or as many as 11 biomes (education.nationalgeographic.org/resource/resource-library-biomes)
- Mongabay, Tropical forest loss falls in 2025, 29 April 2026, citing Global Forest Watch: Brazil, DRC and Indonesia top three for remaining tropical forest (news.mongabay.com/2026/04/tropical-forest-loss-falls-in-2025-but-world-still-off-track-on-deforestation-goals/)
- OpenStax 45.6: species richness highest near the equator, lowest near the poles (.../pages/45-6-community-ecology)
- NOAA National Ocean Service, How far does light travel in the ocean?: sunlight zone to 200 m, twilight 200 to 1,000 m, midnight 1,000 to 4,000 m, abyss 4,000 to 6,000 m, hadal 6,000 m and deeper (oceanservice.noaa.gov/facts/light_travel.html)
- NOAA news releases on the Gulf of America hypoxic zone: 2017 record 8,776 square miles (noaa.gov/media-release/gulf-of-mexico-dead-zone-is-largest-ever-measured)
- 2025 forecast 5,574 and measured 4,402 (noaa.gov/news-release/gulf-of-america-dead-zone-below-average-scientists-find)
- 2026 measured 1,332, second smallest in 40 years, goal 1,900 by 2035 (noaa.gov/news-release/noaa-and-partners-find-smaller-than-anticipated-hypoxic-zone-in-gulf-of-america).
Abgerufen: 2026-10-17