Wüsten und Hartlaubgebüsch
In einer subtropischen Wüste kann die Bodenoberfläche tagsüber Temperaturen von über 60 °C erreichen und nachts auf nahezu 0 °C abkühlen.
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Wo Wüsten liegen
Subtropische Wüsten liegen zwischen etwa 15° und 30° nördlich und südlich des Äquators um die Wendekreise. Laut OpenStax sind sie sehr trocken: In manchen Jahren verdunstet mehr Wasser, als fällt. Der Jahresniederschlag liegt unter 30 cm, schwankt von Monat zu Monat wenig und lässt sich schlecht vorhersagen. In Teilen des zentralaustralischen Outbacks und in Nordafrika können jährlich nur 2 cm fallen.
Über einer Wüste enthält die Luft sehr wenig Wasser. Wasserdampf wirkt wie eine Decke, die Wärmeverluste bremst. Ohne ihn erwärmt sich der Boden in der Sonne schnell und verliert nachts rasch Wärme. OpenStax nennt für heiße Wüsten Bodenoberflächentemperaturen über 60 °C am Tag und nahe 0 °C nachts. Nicht jede Wüste ist heiß. In kalten Wüsten können Temperaturen 25 °C erreichen und unter −30 °C fallen, eine Jahresspanne von mehr als 55 Grad.
Wie Wüstenleben Wasser spart
Sehr trockene Wüsten besitzen wenige mehrjährige Pflanzen. Viele sind stattdessen einjährig. Ihre Samen können lange ruhen. Kommt endlich Regen, keimen sie, wachsen schnell, blühen, bilden Samen und sterben, bevor der Boden wieder austrocknet. Andere Pflanzen überdauern mit tiefen Wurzeln, wenigen oder winzigen Blättern und wasserspeichernden Sprossen. Der Ocotillo der Sonora-Wüste bildet nur nach Regen Blätter und wirft sie danach ab. Wüstentiere meiden die Tageshitze durch Nachtaktivität und unterirdische Baue, in denen die Temperatur viel weniger schwankt.
Hartlaubgebüsch: Sträucher, die Feuer brauchen
Hartlaubgebüsch, auch Chaparral genannt, wächst in Kalifornien, rund ums Mittelmeer und an Australiens Südküste. Es erhält jährlich 65 cm bis 75 cm Regen, überwiegend im Winter, bei sehr trockenen Sommern. Viele Pflanzen ruhen im Sommer. Sträucher mit Anpassungen an regelmäßige Brände dominieren. Manche bilden Samen, die erst nach einem heißen Feuer keimen. Die verbleibende Asche enthält viele Nährstoffe wie Phosphor und Kalium, die den Boden für neues Wachstum düngen.
Für die dort lebenden Menschen gehört Feuer deshalb zur Landschaft und ist kein seltenes Unglück. Beim Umgang mit Hartlaubgebüsch und benachbarten Orten geht es darum, wann und wie es brennt, nicht ob überhaupt.
Zwei Antworten auf Wassermangel
Wüsten und Hartlaubgebüsch zwingen Pflanzen, Trockenphasen zu bewältigen. Die Lösungen ähneln sich. Manche warten: Einjährige Wüstenpflanzen bleiben bis zum Regen als Samen liegen; viele Hartlaubpflanzen ruhen im trockenen Sommer. Andere speichern oder sparen Wasser mit tiefen Wurzeln und kleinen, derben Blättern. OpenStax verknüpft die geringe Tiervielfalt der Wüsten mit wenig und unvorhersehbarem Regen, denn Pflanzen bilden dort die Basis jedes Nahrungsnetzes. Der Unterschied liegt in der Verlässlichkeit: Im Hartlaubgebüsch fehlt Sommerregen, doch er kehrt jeden Winter zurück. In Wüsten kann er ein ganzes Jahr ausbleiben.
- Zwischen welchen Breitengraden liegen subtropische Wüsten?
- Etwa 15° bis 30° N und S
- 0° bis 5°
- 60° bis 70°
- Subtropische Wüsten erhalten weniger als wie viele cm Jahresniederschlag?
- Wie wenig Regen können Teile Zentralaustraliens und Nordafrikas jährlich erhalten?
- Heißer Wüstenboden liegt tagsüber über 60 °C und nachts nahe 0 °C. Wie viele Grad beträgt die Schwankung ungefähr?
- Warum werden Wüstennächte so kalt?
- Es gibt wenig Wasserdampf, der Wärme zurückhält
- Tagsüber ist die Sonne näher
- Sand erzeugt eigene Kälte
- Kalte Wüsten: von 25 °C bis −30 °C. Wie viele Grad umfasst dieser Bereich?
- Welche Anpassung spart Wüstenpflanzen Wasser?
- Wasserspeichernde Sprosse
- Riesige dünne Blätter
- Nur flache Wurzeln
- Wann fällt der meiste Regen im Hartlaubgebüsch?
- Im Winter
- Im Sommer
- Gleichmäßig im ganzen Jahr
- Wo gibt es Hartlaubgebüsch?
- In Kalifornien
- In Sibirien
- Im Amazonasgebiet
- Warum kann Feuer manchen Hartlaubsträuchern helfen?
- Manche Samen keimen erst nach einem heißen Feuer
- Feuer fügt Wasser hinzu
- Feuer tötet alle Insekten dauerhaft
- Subtropische Wüsten: 15° bis 30°, unter 30 cm, teilweise nur 2 cm.
- Trockene Luft: Boden tagsüber über 60 °C, nachts nahe 0 °C.
- Wüstenleben: ruhende Samen, tiefe Wurzeln, wasserspeichernde Sprosse, Nachtaktivität.
- Hartlaubgebüsch: 65 bis 75 cm vor allem im Winter, feuerangepasste Sträucher.
Quellen zu diesem Kurs (19)
- OpenStax Biology 2e (, per the page notice on 2026-10-17) 44.3 Terrestrial Biomes: eight major biomes set by temperature and precipitation
- tropical wet forest 20 to 34 °C, 125 to 660 cm, 11 to 12 h of sun, 100 to 300 tree species per hectare (2.5 acres)
- savannas in Africa, South America and northern Australia, 24 to 29 °C
- subtropical deserts 15° to 30°, under 30 cm, soil surface above 60 °C, nights near 0 °C, as low as 2 cm
- cold deserts 25 to below −30 °C
- chaparral 65 to 75 cm, winter rain
- temperate grasslands 25 to 75 cm
- temperate forests −30 to 30 °C, 75 to 150 cm
- boreal forest 40 to 100 cm
- arctic tundra winter average −34 °C, summer 3 to 12 °C, growing season 10 to 12 weeks, permafrost (openstax.org/books/biology-2e/pages/44-3-terrestrial-biomes)
- 44.4 Aquatic Biomes: photic zone about 200 m, Challenger Deep about 11,000 m, average ocean depth 4,267 m, abyssal zone 4,000 m or more, coral reefs within 30° of the equator and more than 4,000 fish species, estuaries, lakes, rivers, wetlands, bogs (.../pages/44-4-aquatic-biomes)
- 46.1: ocean over 70% of the surface, freshwater 1.8%, phytoplankton 40% of photosynthesis (.../pages/46-1-ecology-of-ecosystems)
- National Geographic Education, Biomes collection: six, eight or as many as 11 biomes (education.nationalgeographic.org/resource/resource-library-biomes)
- Mongabay, Tropical forest loss falls in 2025, 29 April 2026, citing Global Forest Watch: Brazil, DRC and Indonesia top three for remaining tropical forest (news.mongabay.com/2026/04/tropical-forest-loss-falls-in-2025-but-world-still-off-track-on-deforestation-goals/)
- OpenStax 45.6: species richness highest near the equator, lowest near the poles (.../pages/45-6-community-ecology)
- NOAA National Ocean Service, How far does light travel in the ocean?: sunlight zone to 200 m, twilight 200 to 1,000 m, midnight 1,000 to 4,000 m, abyss 4,000 to 6,000 m, hadal 6,000 m and deeper (oceanservice.noaa.gov/facts/light_travel.html)
- NOAA news releases on the Gulf of America hypoxic zone: 2017 record 8,776 square miles (noaa.gov/media-release/gulf-of-mexico-dead-zone-is-largest-ever-measured)
- 2025 forecast 5,574 and measured 4,402 (noaa.gov/news-release/gulf-of-america-dead-zone-below-average-scientists-find)
- 2026 measured 1,332, second smallest in 40 years, goal 1,900 by 2035 (noaa.gov/news-release/noaa-and-partners-find-smaller-than-anticipated-hypoxic-zone-in-gulf-of-america).
Abgerufen: 2026-10-17