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Einen Song machen

Schreibe auf einem Raster eine Melodie über acht Takte, lege Akkorde darunter und spiele sie ab. Die sechs Einheiten behandeln den Verlauf einer Melodie, Wiederholung und Veränderung, die vier Akkorde I, IV, V und vi, Rhythmus, Frage- und Antwortphrasen und das Fertigstellen eines Songs, den du per Link teilen kannst. Das Raster bietet nur die Töne der C-Dur-Tonleiter an, sodass kein Ton außerhalb der Tonart liegt.

Fortschritt

Über diesen Kurs

Die Melodie im Raster wurde erstmals 1761 in Frankreich als „Ah! vous dirai-je, maman“ gedruckt. Im englischen Sprachraum kennt man sie aus Kinderliedern mit derselben Melodie. Um 1781 schrieb Mozart in Wien zwölf Klaviervariationen darüber, verzeichnet als K. 265. Eine Zeit lang datierte die Forschung das Stück auf seinen Pariser Aufenthalt von 1778. Wolfgang Plaths Untersuchung der Handschrift deutete jedoch auf 1781 oder 1782 hin. Jede Variation behält den Umriss der Melodie bei und verändert Rhythmus, Begleitung oder Tongeschlecht. In den ersten acht Takten enthalten nur vier Takte Material, das vorher noch nicht zu hören war. Darum geht es in der Einheit über Wiederholung.

Die sechs Einheiten beginnen mit dem Verlauf einer Melodie. Die meisten Melodien, die du summen kannst, gehen viel häufiger zum nächsten Ton der Tonleiter, als dass sie springen. Eine bogenförmige Melodie in C-Dur zeigt eine gestrichelte Kontur, während eine Anzeige Schritte, Sprünge und Wiederholungen zählt. Bei der Akkordbegleitung kommen I, IV, V und vi zum Einsatz: Mit C, F, G und Am gehört jeder Ton der C-Dur-Tonleiter zu mindestens einem Akkord. Die Einheit zum Verändern des Rhythmus erklärt, dass bei 96 Schlägen pro Minute acht Takte mit je vier Schlägen genau 20 Sekunden dauern. 1815 ließ Maelzel das Metronom patentieren, und 1817 ergänzte Beethoven seine ersten acht Sinfonien um Metronomangaben. Die Einheit „Frage- und Antwortphrasen“ zeigt zwei viertaktige Phrasen, die mit denselben Tönen beginnen und dennoch wie Frage und Antwort klingen. In der letzten Einheit vollendest du einen Song, der in einen Link passt: etwa vier Zeichen pro Note plus acht Buchstaben für die Akkorde. Das Raster bietet nur Töne der C-Dur-Tonleiter an, deshalb klingt kein Ton tonartfremd.

Bevor du anfängst

Ein Vierertakt hilft dir, Noten im Raster zu setzen, und C, F, G und Am zu erkennen hilft beim Ergänzen der Akkorde. Das Raster bietet nur Töne aus C-Dur. Du beginnst mit dem Melodieverlauf und überarbeitest dann Wiederholung, Rhythmus und Phrasenenden, statt alles auf einmal zu schreiben.

Wenn du fertig bist

Du kannst eine achttaktige Melodie schreiben, eine wiederholte Idee variieren und C, F, G oder Am daruntersetzen. Du kannst die zeitliche Anordnung der Noten ändern, zwei viertaktige Phrasen als Frage und Antwort formen und das Ergebnis zum Überarbeiten anhören. Du kannst dein Lied im Raster fertigstellen und über einen Link teilen.

  1. 1Der Verlauf einer MelodieDie meisten Melodien, die man mitsummen kann, gehen weit öfter zum nächsten Ton der Tonleiter, als dass sie springen.
  2. 2Wiederholung und VariationIn den ersten acht Takten einer französischen Volksmelodie von 1761 enthalten nur vier Takte Material, das noch nicht zu hören war.
  3. 3Akkorde ergänzen: I, IV, V und viMit vier Akkorden, C, F, G und Am, gehört jeder Ton der C-Dur-Tonleiter zu mindestens einem von ihnen.
  4. 4Den Rhythmus ändernBei 96 Schlägen pro Minute dauern acht Takte mit je vier Schlägen genau 20 Sekunden.
  5. 5Frage- und AntwortphrasenZwei Phrasen von vier Takten können mit denselben Tönen beginnen und doch wie eine Frage und ihre Antwort klingen, wegen der letzten zwei Töne.
  6. 6Bring deinen eigenen Song zu EndeEin ganzer Song in diesem Raster passt in einen Link: etwa vier Zeichen pro Note, plus acht Buchstaben für die Akkorde.
Quellen zu diesem Kurs (13)
  • Fundamentals of Music Theory, UMass Amherst, Unit 14 Melody: repeated notes, conjunct (stepwise) and disjunct (skip, leap) motion, melodic contour (fundamentalsofmusictheory.umasscreate.net/unit-14)
  • Humanities LibreTexts, Music Appreciation II 1.1 Melody: contour, conjunct and disjunct, range, motive (human.libretexts.org)
  • Open Music Theory (Lavengood, Peterson et al., CC BY-SA)
  • chapters Roman Numerals (uppercase major, lowercase minor, I ii iii IV V vi vii° in major)
  • Introduction to Harmony, Cadences and Phrase Endings (authentic cadence V-I, half cadence ends on V)
  • The Phrase, Archetypes and Unique Forms (period = antecedent ending with a weaker cadence, often a half cadence, and consequent ending with a stronger one; antecedent often four bars)
  • Glossary (sequence model and copy) (viva.pressbooks.pub/openmusictheory)
  • Robert Hutchinson, Music Theory for the 21st-Century Classroom 7.4 Cadences and 11.4 Phrase (most phrases are four bars) (musictheory.pugetsound.edu/mt21c)
  • musictheory.education 2.14 Degrees I, IV and V: tonic, subdominant, dominant
  • Duke University Sonic Dictionary, Melodic Sequence (a motive repeated at a higher or lower pitch)
  • Wikipedia and IMSLP, Twelve Variations on "Ah vous dirai-je, Maman" K. 265/300e (French melody first printed 1761; Mozart, 1781 or 1782, Wolfgang Plath's dating; first published 1785)
  • PLOS ONE 2020, Martin-Castro and Ucar, "Conductors' tempo choices shed light over Beethoven's metronome" (Maelzel patented the metronome in 1815; Beethoven added marks to his first eight symphonies) and Boston Baroque, Martin Pearlman (the marks were added in 1817)
  • All melodies in the lessons are written for this course except the French folk melody of 1761, which is in the public domain. Timing values computed: one beat = 60 / bpm seconds.

Abgerufen: 2026-10-17